Summit County, Colorado

Summit County, Colorado

1. bis 3. März

Zwei Stunden Fahrt ab Steamboat Springs, zuerst wieder über Kremmling und dann den Blue River nach (hoch) bis Silverthorne.

Zuerst nochmals über den Rabbit Ears Pass. Der heisst offenbar so wegen der vom Pass sichtbaren Felsformation:

Das ganze in eindrücklicher Schnee (Räum-) Kulisse mit typisch amerikanischer Strassendimension

Vor Kremmling dann der schöne Ausblick auf das Summit County, welches eingebetten in den Bergen gerade aus ist!

Summit County ist der Bezirk westlich von Denver an der Interstate Autobahn I-70. Beim Loveland Skigebiet geht die Autobahn in einen Tunnel (3400 m.ü.M.). Statt durch den Tunnel, kann man auch südlich über den Loveland Pass (3650 m.ü.M) nach Arapahoe-Basin – und weiter – fahren (mehr über „A-Basin“ weiter unten). Der Pass ist im Winter geöffnet.

Westlich ist die Begrenzung wohl der Pass zwischen Copper Mountain (nur Skigebiet) und Vail. Der Autobahnpass hat den Scheitelpunkt bei 3250 m.ü.M.

Dazwischen liegen – quasi als Basis des Bezirks – der Dillon Stausee auf 2750 m.ü.M. sowie die Ortschaften Silverthorne, Dillon, Frisco, Breckenridge, Keystone. Nach Süden liegt der Hoosier Pass auf 3517 m.ü.M. Einzig nach Norden (woher wir kamen) geht es abwärts mit dem Blue River bis Kremmling.

Wir haben für 2 Nächte eine nette und bezahlbare Bleibe im Keystone Resort gefunden (2830 m.ü.M.) und mussten nach Arapahoe-Basin zum Snowbaord fahren. A-Basin, so der Kurzname, ist nur ein Skiresort (kein Dorf), welches aber zum Ikon Pass Verbund gehört. Keystone gehört zum Epic Pass Verbund, hier müssten wir zahlen .. genauso wie in Breckenridge.

Über dem Dillon Stausee, Richtung Breckenridge:

vom gleichen Ort, mehr Richtung Nordwest

Breckenridge

Wir mussten dahin! Erstens, weil wir Zeit hatten und zweitens, weil dort ein Laden der gleichen (lokalen) Kette ist, den wir in Steamboat besucht haben, und sich jemand von uns erhoffte die gesehene Jacke in passender Grösse zu finden.

Die Jacke gab es nicht, dafür ein sehr nettes Dorf mit vielen Läden, Restaurants und Bars welches uns sofort symphatisch war. Einzig der ewige Auto Verkehr und noch mehr die Parkplatz Suche und Bezahlung gehen uns etwas auf die Nerven. Das muss man halt akzeptieren in diesem Land.

Unser Mittagessen genossen wir hier, also in der Bar auf dem Bild (es gab 2 mal Soup & Salad Combo):

Populäre Alternative:

Ein „Schweizer Himmels Restaurant“ 😉
plus irgendeine Shopping Ecke ..

Breckenridge hat uns gut gefallen. Schade ist es ein „Epic Pass“ Ort, das Skigebiet ist riesig!

In Keystone dann, Stimmung nach dem Einkaufen auf dem Parkplatz hinter der Tankstelle:

Arapahoe-Basin

Am Sonntag 2. März gingen wir nach A-Basin – so die gebräuchliche Abkürzung – snowboarden.

Der Auto-Parkplatz hätte 40.- USD gekostet und so nahmen wir den Gratis Bus. Also, 2 gratis Busse, zuerst innerhalb von Keystone um zum „Village Center“ – genannt „River Run“ – zu kommen und dort dann in den Gratis Bus des Bezirks umzusteigen um die 10 Minuten nach A-Basin zu fahren.

Das ganze klappt und funktioniert, aber Busfahrpläne zu lesen und Abfahrts Orte zu finden ist nicht immer trivial 🙂

Das Skigebiet ist recht europäisch: enger und steiler als die Gebiete zuletzt und die oberen Lifte sind jeweils zur Hälfte über der Baumgrenze. Das Gebiet geht von 3300 bis gut 3800m.ü.M. (zu Fuss noch höher!) A-Basin gibt es seit den 40er Jahren und macht Werbung damit, eine der längsten Öffnungszeiten zu haben! Teilweise bis in den Juni hinein.

Speziell ist, das es oben viel „Bowls“ gibt, also Hänge, welche mit Skis oder Snowboard befahren werden können. In A-Basin sahen wir die ganze Zeit – bis früh nachmittags – eine Völkerwanderung auf den Gipfel, bzw. auf die Krete (siehe Bild) um danach diese Hänge (eben „bowls“) zu befahren. Dies, an einem Tag, wo es keinen Neuschnee gab! Ganz im Gegenteil, etwas frischer Schnee wäre hier nötig!

Der Blick „hinten runter“ mit den SKigebieten Keystone (rechts, erster Berg) und Breckenridge ganz hinten.

Wir haben es nicht übertrieben an dem Tag und haben das sehr neue italienische Restaurant auf knapp 3800m.ü.M. genutzt, mit Bedienung. War vorzüglich!

Copper Mountain

Am 3. März, auf der Weiterfahrt Richtung Aspen, haben wir noch in Copper Mountain einen Halt gemacht. Radim war 2011 schon mal hier, als Linus einen Winter in Salt Lake verbracht hatte. Damals waren die US Meisterschaften – Linus hatte sich dafür qualifiziert – im April hier.

Copper Mountain ist 100% künstlich erschaffen. Keine alte Miene, keine Eisenbahn, nur Schnee Resort. Direkt an der Autobahn I-70, kurz vor dem Vail Pass.

Alleine der Parkplatz war es wert ein 4×4 Auto zu haben! 20 Zentimeter Eis mit Abwasserfurchen dazwischen, da braucht es kein Tempolimit!

Copper ist sehr gross und geht von 3000 bis 3800m.ü.M.

Es gibt auch viele Veranstaltungen und Camps für alle Arten des Schneesports. Im Bild eine fette Halfpipe – neben dem Hauptplatz des Dorfes, auf welchem Anke posiert.

An einer anderen Ecke des Berges sind dann die US Alpin Skifahrer „zu Hause“ – neben der Tubing (Reifen/Schlauch Rutsch-) Anlage und vor dem Gratis Parking Lot (mit Bus Shuttle natürlich).

Das waren Tage 16 & 17 auf Schnee!

Weiter nach Aspen, 2 Stunden Fahrt ab Copper Mountain, immer noch Colorado.