Death Valley

Death Valley

27. März 2025

Das Todestal, Amerikanischer Nationalpark mit bekannt hohen Temperaturen. Viele Steine und Felsen.

Radim hatte den starken Wunsch die kalifornischen Skigebiete Palisades Tahoe und Mammoth zu besuchen. Um die doch recht lange Reise attraktiver zu machen, kam die Idee mit dem kleinen Umweg über das Death Valley. Hat funktioniert! Dann fahren wir eben noch ein paar Steine anschauen, dachte ich …

Was für ein Irrglaube! Es hat mich „umgehauen“, das ist ein Ort von unglaublicher Schönheit und Vielfalt. Unser Glück war natürlich das Timing. Ende März blüht noch einiges, Farbkontraste sind stärker und die Temperaturen sind noch erträglich. Unser Auto hat im Haupttal, wo wir 3 bis 4 Stunden umherkurvten und liefen, 95 bis 99 Grad Fahrenheit Aussentemperatur angezeigt, also 35 bis 38 Grad Celsius.

Unsere Bilder

Mesquite Flat Sand Dunes:

Dann gleich ins „Zentrum“, den tiefsten Punkt in Kontinental Amerika, minus 85.5 Meter unter dem Meerespiegel (wieso das .5 drauf musste wissen wir nicht, sonst sind die Amis grosszügiger). Die 36 Grad Celsius erkennt man nicht, aber den heftigen Wind sieht man den Leuten im Hintergrund an.

Das Badwater Basin:

Das Wasser soll besser sein als sein Name, aber der erste Eindruck (von damals) war halt bad, also schlecht.
Vom Parkplatz aus:

Ein 360 Grad Panorama auf der Salzfläche:

Etwas weiter vorne im Tal ist der „Devils Golf Course„, der Golfplatz des Teufels … mitten im Tal bei den Autos:

Grössen Vergleich

Genauso Salz, aber in scharfen Klumpen statt schön flach

Der „Artists Drive Scenic Loop“ ist eine Seitenstrasse, welche durch verschiede Felsen und Formationen sowie zum „Artist Palette“ Berg führt, Auto-Wandern (zu Fuss wär es recht lang):

Im Vergleich mit der Realität wirkt jedes Foto „platt und farbarm“. Die Realität ist hier wirklich um Welten besser als unsere bescheidenen Ablichtungen.

Wir hatten uns fest vorgenommen einen ca. 2 stündigen Hike (Wanderung) zu machen, aber letzlich wurde es zu spät und 30 Minuten mussten genügen. Am Golden Canyon:

Und dann ist da noch der berühmte Zabriskie Point. Ein 300 Grad Panorama von verschiedenen erodierten Bergen und Formationen. Zu unserem Glück war es auch schon später – nach 16 Uhr – und das Licht wurde immer besser!

Zabriskie war ein Mienen Unternehmer, welcher das Death Valley von der Ausbeutung (durch Bergbau) zum Tourismus begleitet hat. Der Punkt ist eine grosse, gebaute Platform:

Danach gab es nochmals einen „Loop“, eine Einbahnstrasse durch die Berge hinter dem Zabriskie Point, die sich angefühlt hat wie eine Achterbahnfahrt mit Aussicht. Wir haben spontan dasselbe gedacht am Ende: „Sollen wir nochmal?“

Aber der Zeitdruck hat gewonnen, und wir düsten los in Richtung Las Vegas wo wir sicher noch ein freies Hotelzimmer finden werden.