Autor: Radim Svejda

  • Snowbird – Intro

    Snowbird – Intro

    8. bis 15. März 2025

    Unsere Freunde haben ein Time Share Appartment im Cliff Club in Snowbird. Diese Appartments sind sehr effizient & praktisch gestaltet und bestehen aus 3 Zimmern mit Verbindugstüren: Schlafzimmer, Küche- / Essraum, Schlafzimmer.

    Wir durften bereits im Jahr 2000 (Jubiäum! 25 Jahre) das erste mal hier sein – ja, damals ein Schlafzimmer mit Ausziehsofa für die ganze 4-köpfige Famile! Seither durften wir mehrere Male jeweils eine Woche hier verbringen!

    Das Cliff ist eine Betonburg. Von nahem recht brutal, von weitem gar nicht mehr so schlimm. Wir besetzen die 3 Balkone oben links, zweitoberster (8.) Stock.

    links in der Sonne, der Time-Share Block:

    Das Atrium von innen

    Praktisch, funktional. Mit super Blick vom Balkon:

    .. und der beste Blick ist der folgende, vom Balkon aus:

    Snowbird – das Skigebiet

    Snowbird ist alpiner als die meisten anderen Gebiete, da recht steil, felsig und auch teilweise über der Baumgrenze liegend.

    Direkt nebenan – mit Pistenverbindung – liegt das Gebiet „Alta“ (ein altes Bergbau-Dorf). Dorf ist massloss übertrieben, einfach ein paar (Ferien-) Häuser und die Skilifte, aber mit Tradition! Leider gehört zu dieser „Tradition“, dass Snowboard fahren verboten ist, sprich Snowboarder nicht befördert werden … dabei gab es gar keine Snowboarder als das Gebiet entstand, aber Argumente sind hier wenig hilfreich.

    Ich behaupte, in Europa wäre das längst ein Gebiet mit einer Liftkarte .. aber mich fragt ja niemand hier.

    Nachfolgend noch ein paar Impressionen von Snowbird:

    Das Snowbird Logo – die 2 „Flügel“ in blau und grün – konnte Radim mit seiner neuen Jacke gut aufgreifen. Aber es gab trotzdem keinen Werbevertrag.

    Radim, Anke und Diana

    Leider hat der Lift „hinten runter“, Mineral Basin, einen Getriebe Schaden und wird derzeit repariert. Wir hoffen, dass wir das Ende der Reparatur noch hier erleben …

  • Zurück in Utah

    Zurück in Utah

    Ab 6. März 2025

    Das Auto

    Nach den 2.5 Wochen in Colorado (Winter Park, Steamboat, Summit County, Aspen) fuhren wir Donnerstag Nachmittag zurück. Wenig Autobahn bis Rifle (Deutsch: Gewehr) und danach kleinere Landstrasse bis Dinosaur (das Kaff heisst wirklich so!) und danach grössere Landstrasse via Vernal und Heber City. Die Fahrt fand in angenehm ruhiger Athmosphäre statt da wir kein Radio oder sonstige Musik hatten. Der Touch-Bildschirm unseres Jeeps war tot. Keine Anzeige von nützlichen Informationen wir Aussen Temperatur, keine Temperatur Steuerung der Heizung, kein Multimedia. Fahren ging gut und für die Innentemperatur hatte es auch noch Knöpfe, aber halt ohne Anzeige was man da eingestellt hat. Jeep gehört ja Chrysler-Fiat, wer hat die Elektronik verbockt? Italiener oder Amis? Wir wissen es nicht. Das Resultat war, am nächsten Tag bekamen wir einen Koreaner als Ersatz:

    Die Navigation

    Zum Glück hatten wir unser eigenes Navi mitgebracht! Damals für das Motorrad gekauft und mit lebenslagen globalen Daten! Zu Hause kurz Nordamerika runtergeladen und aufs Navi getan und es funktioniert.

    Motorrad Navis – zumindest unseres – schlagen gerne kurvige, interessante Strecken vor – Hauptsache direkt zum Ziel – und kennen keine saisonalen Sperrungen (könnte man konfigurieren ..), man fährt ja im Sommer Motorrad … Na ja, so kam es, dass wir mitten in der Nacht (also bei Dunkelheit) auf einem Pass gelandet sind, welcher plötzlich nicht mehr geräumt war (Wolf Creek Pass)! Es wäre schon der direkte Weg gewesen, aber im Winter ist die Strasse halt immer zu …

    Umgedreht und zurück. Eine zusätzliche Stunde Fahrt brachte uns doch noch nach Park City zu unseren Freunden.

    „Natürlich“ fing es dann auf der richtigen Passstrasse (am Strawberry Reservoir: „Erdbeer Stausee“) noch an zu schneien und wir wurden etwas eingeklemmt zwischen rasenden Tanklastern (viele Ölfelder in Ost-Utah, Raffinerien in Salt Lake) und einem, mit Warnblinker kriechendem Sportwagen aus dem US-Flachland. Das war etwas mühsam, aber nach etwa 30 Minuten (und viele Meter tiefer) vorbei.

    Einen Schlüssel fürs Haus braucht man ja kaum noch (unsere Freunde hatten sich schon schlafen gelegt), ein Garagenöffner genügt – und den hatten wir.

    WhatsApp sei Dank, ist die Kommunikation auch kein Problem. Funklöcher sind selbst im weiten Westen Ausnahmen.

    PS: Photos der Reise gibt es nicht. Schöne weite Landschaften, aber ohne Aussteigen gibts auch keine guten Photos …

    Bei unseren Freunden

    Diana und Joe leben in einer grosszügig angelegten Anlage, welche rund um einen Golf Platz gebaut ist. Mitgliedschaft im Club ist Bedingung und die Infrastruktur ist durchaus eindrucksvoll: Restaurant, Bar mit Bowling und sonstigen Spielen, Schwimmbad, Sportplätze, Shuttle Service ins Skigebiet wo auch noch ein Clubhaus steht. Selbstverständlich „gated“, also abgeschottet und mit Ein-Ausfahrts Kontrolle.

    Ihr Haus ist im Vergleich (mit der restlichen Anlage) eher bescheiden, aber schön angelegt.

    Der Blick in die Landschaft
    (von der Strasse aus, Richtung Ost):

    Nebst dem Auto Wechsel stand etwas Shopping (vor allem Esswaren für die nächste Woche), Waschen und Entspannung auf dem Programm.

    Am Samstag Nachmittag zogen wir alle 4 weiter, eine Woche Snowbird. Unser aller „Heim Skigebiet“ im Little Cottonwood Canyon ober halb von Sandy. Eine (Auto-) Stunde entfernt.

  • Aspen, Colorado

    Aspen, Colorado

    3. / 4. März

    Unsere Unterkunft ist das „Aspen Inn“ direkt am Fuss des Skigebietes Buttermilk. Es ist die Heimat der bekannten X-Games, welche jährlich in Aspen stattfinden.

    Hier die verschiedenen Medaillen (pro Jahr)

    Das Skigebiet Buttermilk ist eines von vieren mit dem Label „Aspen“. Wohl das kleinste und auch flachste …

    Das bekannte ist sicherlich „Aspen Mountain“, welches direkt im Dorf beginnt, bzw. an dessen Hängen Aspen selbst liegt.

    Das grösste ist zweifelsohne „Snowmass“, ein eigener Berg etwa 10 Kilometer entfernt. Mit eigener Resort und Hotelerie Infrastruktur.

    Der Geheimtip sozufagen ist Nummer 3, „Aspen Highlands“. Einen Berg neben Aspen Mountain, aber nicht verbunden (geographisch nicht einfach).

    Allerdings hatten wir etwas Pech: Das Hotel wird gerade renoviert und als wir morgens aufwachten, finden wir folgendes Scenario vor:

    Und hier noch eine zweite Variante:

    Arbeitsbeginn ca. 8:30 Uhr, Arbeitsende ca. 16:30/17:00 Uhr.

    Wir haben uns an der Rezeption beschwert (immerhin zahlen wir USD 350 die Nacht – die teuerste Unterkunft auf der ganzen Reise, da es nichts billigeres gab!), woraufhin es erst hiess, es werde halt renoviert. Da könne man nichts machen.

    Dann haben wir eins der Videos vorgespielt und man hat sich auf 20% Rabatt geeinigt. Schauen wir mal, ob uns das tatsächlich auf die Kreditkarte zurücküberwiesen wird ….

    Aspen Mountain

    Dienstag 4. März.

    Es hat geschneit und die Wetterprognose sagt keine Sonne voraus .. Aber dank der hohen Baumgrenze sieht man ja fast immer etwas und insofern nehmen wir guten Mutes den Hotel Shuttle und fahren nach „Downtown“.

    Ganz und gar un-mondän der erste Eindruck:

    Aber die Werbung, die Uhren (des Resorts), und viele Kleinigkeiten machen einen wohlhabenden Eindruck.

    Ab in die Gondel, welche 996 m. Höhendifferenz überwindet und uns ganz an die Spitze des Berges bringt.

    Oben gibt es nicht viel zu fotographieren (Nebel, Wolken, Schnee) und so ziehen wir unsere Kreise und machen heute total über 5500 Höhenmeter – mit vielen „Doppel-Schwarzen“ Pisten ..

    Gondel Bergstation:

    Irgendwo unterwegs .. wo geht es lang?

    Aspen Dorf zu Füssen ..

    Am Nachmittag hat es sogar noch etwas aufgemacht

    Guter Neuschnee! Hat Spass gemacht.

    Am Ende des Tages sind wir noch etwas durch Aspen gelaufen. Scheint ein recht stimmig gestalteter Ort zu sein. Wer irgendwelche Kunst kaufen will und genügend Kleingeld in der Tasche hat, kann vielleicht etwas ansehnliches in einer der vielen Galerien finden. Auch die anderen Läden scheinen eher auf Luxus zu bauen.

    Hier noch ein Denkmal für die ’10th Mountain Division‘, die in Aspen für ihren Einsatz trainiert hat.
    „We conquer men and mountains.“

  • Summit County, Colorado

    Summit County, Colorado

    1. bis 3. März

    Zwei Stunden Fahrt ab Steamboat Springs, zuerst wieder über Kremmling und dann den Blue River nach (hoch) bis Silverthorne.

    Zuerst nochmals über den Rabbit Ears Pass. Der heisst offenbar so wegen der vom Pass sichtbaren Felsformation:

    Das ganze in eindrücklicher Schnee (Räum-) Kulisse mit typisch amerikanischer Strassendimension

    Vor Kremmling dann der schöne Ausblick auf das Summit County, welches eingebetten in den Bergen gerade aus ist!

    Summit County ist der Bezirk westlich von Denver an der Interstate Autobahn I-70. Beim Loveland Skigebiet geht die Autobahn in einen Tunnel (3400 m.ü.M.). Statt durch den Tunnel, kann man auch südlich über den Loveland Pass (3650 m.ü.M) nach Arapahoe-Basin – und weiter – fahren (mehr über „A-Basin“ weiter unten). Der Pass ist im Winter geöffnet.

    Westlich ist die Begrenzung wohl der Pass zwischen Copper Mountain (nur Skigebiet) und Vail. Der Autobahnpass hat den Scheitelpunkt bei 3250 m.ü.M.

    Dazwischen liegen – quasi als Basis des Bezirks – der Dillon Stausee auf 2750 m.ü.M. sowie die Ortschaften Silverthorne, Dillon, Frisco, Breckenridge, Keystone. Nach Süden liegt der Hoosier Pass auf 3517 m.ü.M. Einzig nach Norden (woher wir kamen) geht es abwärts mit dem Blue River bis Kremmling.

    Wir haben für 2 Nächte eine nette und bezahlbare Bleibe im Keystone Resort gefunden (2830 m.ü.M.) und mussten nach Arapahoe-Basin zum Snowbaord fahren. A-Basin, so der Kurzname, ist nur ein Skiresort (kein Dorf), welches aber zum Ikon Pass Verbund gehört. Keystone gehört zum Epic Pass Verbund, hier müssten wir zahlen .. genauso wie in Breckenridge.

    Über dem Dillon Stausee, Richtung Breckenridge:

    vom gleichen Ort, mehr Richtung Nordwest

    Breckenridge

    Wir mussten dahin! Erstens, weil wir Zeit hatten und zweitens, weil dort ein Laden der gleichen (lokalen) Kette ist, den wir in Steamboat besucht haben, und sich jemand von uns erhoffte die gesehene Jacke in passender Grösse zu finden.

    Die Jacke gab es nicht, dafür ein sehr nettes Dorf mit vielen Läden, Restaurants und Bars welches uns sofort symphatisch war. Einzig der ewige Auto Verkehr und noch mehr die Parkplatz Suche und Bezahlung gehen uns etwas auf die Nerven. Das muss man halt akzeptieren in diesem Land.

    Unser Mittagessen genossen wir hier, also in der Bar auf dem Bild (es gab 2 mal Soup & Salad Combo):

    Populäre Alternative:

    Ein „Schweizer Himmels Restaurant“ 😉
    plus irgendeine Shopping Ecke ..

    Breckenridge hat uns gut gefallen. Schade ist es ein „Epic Pass“ Ort, das Skigebiet ist riesig!

    In Keystone dann, Stimmung nach dem Einkaufen auf dem Parkplatz hinter der Tankstelle:

    Arapahoe-Basin

    Am Sonntag 2. März gingen wir nach A-Basin – so die gebräuchliche Abkürzung – snowboarden.

    Der Auto-Parkplatz hätte 40.- USD gekostet und so nahmen wir den Gratis Bus. Also, 2 gratis Busse, zuerst innerhalb von Keystone um zum „Village Center“ – genannt „River Run“ – zu kommen und dort dann in den Gratis Bus des Bezirks umzusteigen um die 10 Minuten nach A-Basin zu fahren.

    Das ganze klappt und funktioniert, aber Busfahrpläne zu lesen und Abfahrts Orte zu finden ist nicht immer trivial 🙂

    Das Skigebiet ist recht europäisch: enger und steiler als die Gebiete zuletzt und die oberen Lifte sind jeweils zur Hälfte über der Baumgrenze. Das Gebiet geht von 3300 bis gut 3800m.ü.M. (zu Fuss noch höher!) A-Basin gibt es seit den 40er Jahren und macht Werbung damit, eine der längsten Öffnungszeiten zu haben! Teilweise bis in den Juni hinein.

    Speziell ist, das es oben viel „Bowls“ gibt, also Hänge, welche mit Skis oder Snowboard befahren werden können. In A-Basin sahen wir die ganze Zeit – bis früh nachmittags – eine Völkerwanderung auf den Gipfel, bzw. auf die Krete (siehe Bild) um danach diese Hänge (eben „bowls“) zu befahren. Dies, an einem Tag, wo es keinen Neuschnee gab! Ganz im Gegenteil, etwas frischer Schnee wäre hier nötig!

    Der Blick „hinten runter“ mit den SKigebieten Keystone (rechts, erster Berg) und Breckenridge ganz hinten.

    Wir haben es nicht übertrieben an dem Tag und haben das sehr neue italienische Restaurant auf knapp 3800m.ü.M. genutzt, mit Bedienung. War vorzüglich!

    Copper Mountain

    Am 3. März, auf der Weiterfahrt Richtung Aspen, haben wir noch in Copper Mountain einen Halt gemacht. Radim war 2011 schon mal hier, als Linus einen Winter in Salt Lake verbracht hatte. Damals waren die US Meisterschaften – Linus hatte sich dafür qualifiziert – im April hier.

    Copper Mountain ist 100% künstlich erschaffen. Keine alte Miene, keine Eisenbahn, nur Schnee Resort. Direkt an der Autobahn I-70, kurz vor dem Vail Pass.

    Alleine der Parkplatz war es wert ein 4×4 Auto zu haben! 20 Zentimeter Eis mit Abwasserfurchen dazwischen, da braucht es kein Tempolimit!

    Copper ist sehr gross und geht von 3000 bis 3800m.ü.M.

    Es gibt auch viele Veranstaltungen und Camps für alle Arten des Schneesports. Im Bild eine fette Halfpipe – neben dem Hauptplatz des Dorfes, auf welchem Anke posiert.

    An einer anderen Ecke des Berges sind dann die US Alpin Skifahrer „zu Hause“ – neben der Tubing (Reifen/Schlauch Rutsch-) Anlage und vor dem Gratis Parking Lot (mit Bus Shuttle natürlich).

    Das waren Tage 16 & 17 auf Schnee!

    Weiter nach Aspen, 2 Stunden Fahrt ab Copper Mountain, immer noch Colorado.

  • Steamboat Springs – Tag 6

    Steamboat Springs
    Tag 6

    28. Februar

    Nach einem Tag Pause sind wir am Freitag nochmals auf die Steamboat Piste. Bei bestem Wetter!

    Da Freitag war und recht voll, liefen alle Lifte. Auch dieser „sicherheitsbefreite“ Lift auf dem wir sassen.

    Wer genau hinschaut, da gibt es nix. Ausser dem Sitzpolster gibt es keinen Bügel, geschweige denn Fuss-Stützen oder sonstige Sicherheits-Vorrichtungen!

    Die Amerikaner (und wir mittlerweilen oft auch) machen einen vorhandenen Bügel (ohne Fuss-Stütze) nur zu wenn Kinder dabei sind. Wenn aber jemand den Bügel runter haben möchte, so ist es nie ein Problem! Etwa 20% der Lifte haben einen Bügel, aber keine Fussstützen.

    Ein Video von der Piste:

    Diana in grün und Radim in schwarz/beige, auf einem recht steilen Hang (Kamerafrau Anke):

    Warte-Schlangen Management

    Die Amerikaner am Skilift ist etwa wie die Engländer an der Bus Haltestelle. Diszipliniertes Warten ohne zu drängeln.

    3 bis 6 Reihen (rechte Seite) warten in 2,3 oder 4er Gruppen (für 4er Lift). Links ist die Single Line, welche alle Gruppen auf 4 vervollständigt. In der Mitte gerade aus geht es zum Lift.

    Sobald der Platz in der Mitte frei ist, ruft der Warteschlangen-Chef (mit Cowboyhut im Video) laut „Front Row“ und alle Gruppen in der vordersten Position gehen vor, und bilden die letzte Schlange vor dem Lift! Funktioniert super!

    Halbzeit

    Mit dem Ende der Steamboat Woche haben wir unsere Halbzeit erreicht. 15 Pistentage in USA sind vorbei, der März kann kommen.

  • Steamboat Springs Tage 3 und 4

    Steamboat Springs Tage 3 und 4

    25./26. Februar

    Wie der Zufall so spielt, gastiert der Para Snowboarding Weltcup in dieser Woche in Steamboat. Das Interessante dabei ist, dass der Head Coach der Amerikaner unser Freund Lane ist. Lane hat „damals“ (als wir in Salt Lake City lebten, 2006/7) schon unseren Kindern das Snowboard Fahren näher gebracht und war auch Gastvater von Linus, als er 13 Jahre alt 4 Monate alleine in USA verbrachte.

    Natürlich sind wir ein bisschen schauen gegangen und haben uns nebenbei auch mit dem Schweizer Team angefreundet.

    Der Boardercross im Überblick:

    Brenna (Athletin), Lane und wir

    Brenna ist Beinamputiert und hat ein Rennen gewonnen. Sie ist auch Lane’s Schwiegertochter, aber das ist ein ganz andere Geschichte 🙂

    Selfie mit Silvan, dem Head Coach der Schweizer

    Immer wieder irritierend ist hier auch der Pistendienst, bzw. Pistensicherheit („Ski Patrol“): Immer im „Schweizer Dress“ …

    Nochmal: Dies sind nicht die Wettkämpfer*innen aus der Schweiz!

    Auf der Piste – auf dem Lift

    Auch bei etwas Bewölkung ein schöner Berg ..

    .. aber im Wald spielt das fast keine Rolle, weil die Sicht (fast) immer gut ist.

    PS: Wer gut schaut, sieht, dass der Bügel meist oben bleibt ..

    Am Ende des Tages – oder auch zwischendurch – kann man sich auf der Plaza unten am offenen (Gas-) Feuer erwärmen.

    Notfalls auch unter der Obhut des Ski-Cowboys

    Und zu guter Letzt gab es noch einen Menschen Auflauf wegen ein paar Tieren:

    Neben dem Haus oben rechts haben es sich zwei Elche gemütlich gemacht.

    Die Tiere haben sich nicht stören lassen und wir zogen weiter.

  • Steamboat Springs, CO

    Steamboat Springs, CO

    22. Februar bis 1. März

    Zusammen mit Diana und Joe verbringen wir eine Woche in Steamboat Springs, Colorado. Unsere Freunde haben eine Ihrer Time-Sharing Wochen getauscht und wir haben die Zusatzkosten übernommen. Win-Win. Ein Appartment mit zentralem Wohn-Esszimmer mit Küche und jeweils separaten Schlafzimmer rechts und links davon.

    Diana und Joe sind auch das erste mal hier in Steamboat.

    Steamboat Springs

    Ein Dampfschiff gibt es hier nicht! Der lokale Bach (Yampa River) ist zu klein für sowas! Die Betonung liegt auf „Springs“! Quelle, warme Quelle! Den Zusatz „Dampfschiff“ gab es bei der Namensgebung, weil die warmen Quellen ähnliche Laute von sich gaben wie eben ein Dampfschiff. Steamboat Springs.

    Der lokale Kosename ist „the boat“, der böse Schimpfname „flatboat“ – wobei letzteres von einem Snowboard Proficoach aus Utah stammt (Colorado/Utah ist im Schneesport sowas wie Basel/Zürich im Fussball). Wir können das „flach“ nicht bestätigen, vor allem auch, weil Winter Park viel flacher war. Flach ist möglich hier, aber 3/4 sind gut steil!

    Übrigens gibt es hier auch noch die ‚Strawberry Springs‘ (Erdbeer-Quelle). Linus fragte, ob die sich dann wie Erdbeeren anhören. Wir werden hingehen, lauschen und dann berichten.

    Erster Tag

    Super Wetter und tolle Bilder von gefrorenen Bäumen. Leider nicht wegen echtem Neuschnee, eher wegen viel kaltem Wind. Schneebedingungen: Pulver mittelhart, sehr gut!

    .. und sehr zufriedene Gesichter:

    Auf einer der Bergstationen gibt es ein ganz spezielles Raupen-Fahrzeug: Das Taco-Biest!

    Treppe hoch, bestellen, kaufen, Treppe runter … alles als Aufsatz auf einem Pisten Bulli.

    PS: Wir haben woanders gegessen; in Partner Look, aber ohne Absicht (und ganz verschiedene Pulli Marken!)

    Ein super Tag!

  • Granby .. to Steamboat

    Granby .. to Steamboat

    21. Februar

    Nach dem dritten Tag in Winter Park mussten wir „unterwegs“ nächtigen und fanden ein Hotel in Granby. Noch ganz in der Nähe von Winter Park. Ein riesiger Kasten mit orignellem Zimmer. Da könnte man auch eine ganze Woche verbringen ..

    Bett zum hochklappen, Bad hinter der Küche, Cheminee nutzbar (nur konstituiertes Holz, kein echtes!) und ein kleiner Balkon (rechts, wo das Licht herkommt). Ein komplettes 1-Zimmer Appartment. Für 148.- USD.

    22. Februar

    Steamboat Springs liegt etwa 2 Stunden entfernt. Wir treffen uns mit unseren Freunden Diana & Joe, welche von Park City her anreisen (eher 7 Stunden).

    Zuerst warten wir ohne Stress eine Ewigkeit beim Starbucks auf einen richtigen Kaffee, bevor wir uns entlang des Colorado Rivers und der Eisenbahnstrecke in Richtung Kremmling aufmachen. Sehr schöne Landschaft in einem eher engem Tal. Wenig Verkehr.

    Einen Zug haben wir auch eingeholt:

    Kremmling selbst ist eine weitgezogene Stadt mitten im Nirgendwo, Anke hat Videos gemacht, hier eines davon:

    Nach Kremmling geht es ohne Colorado River und ohne Eisenbahn Richtung Norden, letztlich über den „Rabbit Ears Pass“ (Hasen Ohren Pass) auf 2873 m.ü.M.

    Dort oben ist es erstaunlich flach – man merkt kaum dass man viel Höhe gewinnt, ausser an der Schneemenge – und die Parkplätze ziehen die Snowmobile Fans an. Teilweise Touristen, aber meist Lokale. Dort wird dann kreuz und quer durch die Landschaft gejagt … Danach geht es runter nach Steamboat, welches auf etwa 2050 m.ü.M, liegt.

    Photos von der Strasse und der Gegend:

    .. und dann kommt in der Ebene schon der Ski Berg von Steamboat und kurz danach die Stadt selbst – sehr im Wild West Stil!

  • Winter Park – Day 3

    Winter Park, Tag 3

    Freitag, 21. Februar

    Nochmals Neuschnee, dafür bewölkt.

    Zum Glück sehr luftiger Schnee 🙂

    Wir genossen den letzten Tag in Winter Park und nutzen alle Bahnen und alle Pisten die wir fanden:

    Was man nicht sieht: Keine Fussstütze, kein Bügel! Man sitzt einfach und lässt sich langsam hoch schaukeln.

    Etwas Pulver haben wir auch noch gefunden:

    Resultat: Big Smile

    Was man auch nicht sieht: Es wurde voller! Freitag, am Ende einer schneereichen Woche! Recht viele Anfänger, vor allem auf den flacheren Abschnitten – von denen es einige gibt.

    Winter Park ist zwar sehr hoch, aber nicht sehr steil mit eher kleinem Gesamt Höhenunterschied.

    Schön war es trotzden!

  • Snowboard (fast) zu Hause

    Snowboard (fast) zu Hause

    22. Feb 2025

    Anke fährt ein Head Snowboard, ‚Head‘ wie die Ski, aus Österreich. Alles gut.

    Radim fährt ein Board der Marke Neversummer. Made in Denver, Colorado, steht da ganz stolz darauf. Und der coole Markenname: „Nie Sommer“ – ist doch genial für einen Winter-Ausrüstungsgegenstand!

    Bei Kartenstudium habe ich aber entdeckt: Es gibt einen Neversummer Mountain Range! Immer noch ein cooler Name, aber halt nicht mehr ganz so originell 🙂

    Auf alle Fälle wird mein Board nie mehr näher an „zu Hause“ sein als gerade jetzt. Die nächste Station wird wieder weiter im Westen sein: Steamboat Springs.

    Ausserdem: wir übernachten gerade in Granby .. doch noch etwas näher dran; und: der Colorado River entspringt nord-östlich der Neversummer Mountains, im Rocky Mountain National Park und fliesst dann ab Granby westwärts.