Kategorie: Ikonpass Day

  • Steamboat Springs – Tag 6

    Steamboat Springs
    Tag 6

    28. Februar

    Nach einem Tag Pause sind wir am Freitag nochmals auf die Steamboat Piste. Bei bestem Wetter!

    Da Freitag war und recht voll, liefen alle Lifte. Auch dieser „sicherheitsbefreite“ Lift auf dem wir sassen.

    Wer genau hinschaut, da gibt es nix. Ausser dem Sitzpolster gibt es keinen Bügel, geschweige denn Fuss-Stützen oder sonstige Sicherheits-Vorrichtungen!

    Die Amerikaner (und wir mittlerweilen oft auch) machen einen vorhandenen Bügel (ohne Fuss-Stütze) nur zu wenn Kinder dabei sind. Wenn aber jemand den Bügel runter haben möchte, so ist es nie ein Problem! Etwa 20% der Lifte haben einen Bügel, aber keine Fussstützen.

    Ein Video von der Piste:

    Diana in grün und Radim in schwarz/beige, auf einem recht steilen Hang (Kamerafrau Anke):

    Warte-Schlangen Management

    Die Amerikaner am Skilift ist etwa wie die Engländer an der Bus Haltestelle. Diszipliniertes Warten ohne zu drängeln.

    3 bis 6 Reihen (rechte Seite) warten in 2,3 oder 4er Gruppen (für 4er Lift). Links ist die Single Line, welche alle Gruppen auf 4 vervollständigt. In der Mitte gerade aus geht es zum Lift.

    Sobald der Platz in der Mitte frei ist, ruft der Warteschlangen-Chef (mit Cowboyhut im Video) laut „Front Row“ und alle Gruppen in der vordersten Position gehen vor, und bilden die letzte Schlange vor dem Lift! Funktioniert super!

    Halbzeit

    Mit dem Ende der Steamboat Woche haben wir unsere Halbzeit erreicht. 15 Pistentage in USA sind vorbei, der März kann kommen.

  • Steamboat Springs Tage 3 und 4

    Steamboat Springs Tage 3 und 4

    25./26. Februar

    Wie der Zufall so spielt, gastiert der Para Snowboarding Weltcup in dieser Woche in Steamboat. Das Interessante dabei ist, dass der Head Coach der Amerikaner unser Freund Lane ist. Lane hat „damals“ (als wir in Salt Lake City lebten, 2006/7) schon unseren Kindern das Snowboard Fahren näher gebracht und war auch Gastvater von Linus, als er 13 Jahre alt 4 Monate alleine in USA verbrachte.

    Natürlich sind wir ein bisschen schauen gegangen und haben uns nebenbei auch mit dem Schweizer Team angefreundet.

    Der Boardercross im Überblick:

    Brenna (Athletin), Lane und wir

    Brenna ist Beinamputiert und hat ein Rennen gewonnen. Sie ist auch Lane’s Schwiegertochter, aber das ist ein ganz andere Geschichte 🙂

    Selfie mit Silvan, dem Head Coach der Schweizer

    Immer wieder irritierend ist hier auch der Pistendienst, bzw. Pistensicherheit („Ski Patrol“): Immer im „Schweizer Dress“ …

    Nochmal: Dies sind nicht die Wettkämpfer*innen aus der Schweiz!

    Auf der Piste – auf dem Lift

    Auch bei etwas Bewölkung ein schöner Berg ..

    .. aber im Wald spielt das fast keine Rolle, weil die Sicht (fast) immer gut ist.

    PS: Wer gut schaut, sieht, dass der Bügel meist oben bleibt ..

    Am Ende des Tages – oder auch zwischendurch – kann man sich auf der Plaza unten am offenen (Gas-) Feuer erwärmen.

    Notfalls auch unter der Obhut des Ski-Cowboys

    Und zu guter Letzt gab es noch einen Menschen Auflauf wegen ein paar Tieren:

    Neben dem Haus oben rechts haben es sich zwei Elche gemütlich gemacht.

    Die Tiere haben sich nicht stören lassen und wir zogen weiter.

  • Steamboat Springs Tag 2 auf dem Schnee

    Steamboat Springs Tag 2 auf dem Schnee

    23. Feb 2025

    Unser erster Tag auf der Piste war ja ein Sonntag und daher war es auch sehr voll (ähnlich wie bei uns an einem Sonntag, für den schon lange vorher blauer Himmel vorausgesagt ist.

    Entgegen unserer Hoffnungen waren aber am Montag immer noch viele Leute da …. viele Anfänger oder im besten Fall moderate Skifahrer, die sich gerne mal mit unelegantem Seitenschwung querstellen, voraussehbar und damit mit hohem Risiko verbunden.

    Vor den Liften ein grosses Gedränge:

    Aber – im Gegensatz zu den Lift-Drängeleien, die wir aus der Schweiz kennen – läuft das hier recht zivilisiert ab. Alle stellen sich ordentlich in parallelen Reihen auf und vorne steht ein ‚Dätschmeister‘, der das ganze koordiniert. Überall gibt es Single-Lines, wo sich die Leute anstellen, die keinen besonderen Wert darauf legen, mit einer oder mehreren ganz bestimmten Personen auf dem Lift zu fahren, und mit denen wird dann jede Reihe auf die maximale Anzahl aufgefüllt. Warum gibt es das bei uns nicht?

    Da die Single Lines meist schneller gehen, stellen wir uns gerne in denen an (wir sehen uns ja sonst schon genug). Der Vorteil ist, dass man recht leicht mit Leuten in’s Gespräch kommt; Studenten, die schnell morgens aus Denver angereist sind (4 Stunden), um einen Tag Ski zu fahren und dann abends wieder nach Hause (4 Stunden), oder andere, die jedes Wochenende hier sind, oder andere, die das erste Mal hier sind. Die meisten wollen wissen, was der Unterschied vom Skifahren hier oder in der Schweiz ist.

    Eine Begegnung stach für mich (Anke) heraus. Ich wurde mit drei Männern gepaart, etwa in meinem Alter, die alle den gleichen blauen Skianzug anhatten, auf dem je ihr Vorname aufgedruckt war. Ich fragte, ob sie Brüder seien; aber sie dementierten das vehement. Sie seien Teil einer grossen Gruppe von Ex-Piloten (80 Leute) der Airforce und würden jedes Jahr hier zum Skifahren zusammenkommen (erinnert mich an die Therwiler Feuerwehr, die jedes Jahr auf der Riederalp zum Ski- und Trink-Sport zusammen kommt).

    Hier ist einer von denen:

    Einer der drei fragte, was man denn so in der Schweiz über die momentanen Ereignisse hier denkt. Uff. Was sollte ich da sagen? Die drei waren jedenfalls eindeutig der Meinung, dass nun alles besser wird, dass Biden alles kaputt gemacht hat und nur noch mehr Schulden gemacht hat und dass es gut ist, dass nun einer kommt, der aufräumt. Es wäre natürlich schade, wenn da andere in der Welt drunter leiden, aber nun müsste an mal auf das Wohlergehen der Amerikaner achten. Meine zaghafte Aussage, dass die neuen Zölle vielleicht zu noch höheren Preise für die Amerikaner führen würde und so irgendwie keinem helfen würden, wurden weggewischt. Europa würde ja auch viele Zölle und so erheben und es wäre nur gerecht, dass die Amerikaner jetzt auch mal ernst machen.

    Ich bitte um Verständnis, dass ich mich nicht auf eine tiefer gehende Diskussion eingelassen habe – ich sass auf dem äusseren Platz des Sessellifts und die Amerikaner lassen ja gerne den Bügel offen, sodass es ein Leichtes gewesen wäre mich da runter zu schubsen.

    Hier noch ein Eindruck von unserer letzten Abfahrt am Montag:

    … um dann auf der überfüllten ‚Plaza‘ anzukommen, wo viele den Tag ausklingen lassen oder von A zu B eilen und man aufpassen muss, dass man keine Ski um die Ohren geschlagen oder Stöcke in den Bauch gerammt kriegt.

  • Winter Park – Day 3

    Winter Park, Tag 3

    Freitag, 21. Februar

    Nochmals Neuschnee, dafür bewölkt.

    Zum Glück sehr luftiger Schnee 🙂

    Wir genossen den letzten Tag in Winter Park und nutzen alle Bahnen und alle Pisten die wir fanden:

    Was man nicht sieht: Keine Fussstütze, kein Bügel! Man sitzt einfach und lässt sich langsam hoch schaukeln.

    Etwas Pulver haben wir auch noch gefunden:

    Resultat: Big Smile

    Was man auch nicht sieht: Es wurde voller! Freitag, am Ende einer schneereichen Woche! Recht viele Anfänger, vor allem auf den flacheren Abschnitten – von denen es einige gibt.

    Winter Park ist zwar sehr hoch, aber nicht sehr steil mit eher kleinem Gesamt Höhenunterschied.

    Schön war es trotzden!

  • Winter Park

    Winter Park

    19./20. Feb 2025

    Anscheinend heisst Winter Park so, wie es heisst, weil ein reicher (ich glaube, es war ein Mann) Amerikaner das Gelände der Stadt Denver geschenkt hat, um dort Freizeitmöglichkeiten für die Bewohner der grossen Stadt anzubieten.

    Und das wird auch gerne benutzt. unser Gastgeber (Scott) und seine Freunde betonen, dass sie nur unter der Woche auf die Piste gehen, weil am Wochenende halb Denver hier ist.

    Wir hatten reichlich Glück: es hatte die letzten Tage hier geschneit, sodass an unserem ersten Tag etwa 50-80 cm Neuschnee im Skigebiet waren (also Tiefe, nicht Durchmesser!) … wunderbar.

    Scott und sein Freund Bill aus Chicago setzten sich gleich mit besten Wünschen zwischen die Bäume ab, um sich aus-zu-powern.

    (Radim, Bill, Ian, Scott)

    Ian fuhr überwiegend mit uns, um uns das Gebiet zu zeigen. Wie immer: Skifahrer können Pausen nicht geniessen; und so ging’s ohne Pause hoch und runter, bis er müde wurde und sich verabschiedete … dann hatten wir noch ein paar gemütlichere (und pausen-reichere Abfahrten für uns).

    (mehr Schnee hängt in den Wolken)

    Hier noch ein paar Phötili aus dem Skigebiet …

    Insgesamt bietet das Gebiet viele grüne (ganz einfach) und blaue (etwas anspruchsvoller) Pisten, aber es sind auch einige schwierigere Abfahrten zu finden. Das Spezielle für uns sind immer die Abfahrten durch die Bäume, was es bei uns in der Schweiz ja weniger gibt, da viele Gebiete ja über der Baumgrenze liegen.

    WinterParkWald

    Es sieht auf dem Film alles ziemlich langsam aus, aber die Fahrt fühlt sich immer sehr abenteuerlich an, da man dringend versuchen muss, den Bäumen auszuweichen, indem man um sie und andere Hindernisse herumkurvt. Alle Versuche (die meisten von Anke), die Bäume zum Ausweichen zu zwingen, sind schief gelaufen!

    Ausserdem wird davor gewarnt, zu nah an die Bäume zu fahren, da sich unten am Stamm Kuhlen bilden, in denen weniger Schnee ist und wenn man Pech hat, zieht es einen in diese Kuhlen hinein und gleichzeitig entlädt sich von oben der gesamte Schnee von dem Baum (wie eine Lawine), so dass lang-widriges sich ausbuddeln oder sogar Erstickungsgefahr droht, wenn man Pech hat.

    Ach ja, übrigens: Winter Park liegt auf 2750 Meter Höhe. Und das Skigebiet geht bis 3650 Meter. Deswegen sind hier auch gerne Trainingslager für alles mögliche. Aber, wenn man nicht daran gewöhnt ist, kommt man schon bei leichteren Anstrengungen etwas in’s Hecheln.

  • Jackson Hole

    Jackson Hole

    12. bis 16. Februar

    12. Februar. Unsere Unterkunft ist am Rand von Jackson – eigentlich gleich neben der Skipiste von Jackson. Aber unser Pass ist dort nicht gültig sondern nur für das Jackson Hole Skigebiet bei Teton Village – am Rande des Teton National Parks. Da fährt man ca 25 km mit dem Auto hin.

    13. Februar

    Der Parkplatz in Jackson Hole kostet USD 25 am Tag – es sei denn, man macht ein Carpool mit 4 Personen; dann ist der Parkplatz umsonst.

    Vom Parkplatz sind’s etwa 5-7 min bis zur Basis des Skigebiets zu laufen …. oder 5-7 Minuten mit dem Shuttlebus.

    Und dann …. hinein in’s Vergnügen.

    Allerdings gibt es vom ersten Tag wieder keine Bilder von der Piste, weil es genauso kalt war wie zuvor in Big Sky. Nach einigen Abfahrten musste man sich erst einmal in einem Restaurant wieder aufwärmen.

    Sie preisen an, dass es ‚original American food‘ gibt. Sprich: Fast food mit Plastikbesteck und viel Wegwerf-Material. Dafür gibt es aber ein paar anregende Sprüche von Indianern an der Wand. Beispielsweise: „This we know. The Earth does not belong to man, man belongs to Earth. All things are connected like the blood that unites us all: Man did not weave the web of life, he is but a strand in it. Whatever he does in the web, he does to himself. Chief Seattle – 1852.“

    oder „The world was a library and its books were the stones, leaves, grass, brooks, and the birds and animals that shared, alike with us, the storms and blessings of earth. We learned to do what only the student of nature ever learns and that was to feel beauty. Chief Luther Standing Bear.“

    Aber egal; weg mit dem Plastikmist und wieder auf die Piste!

    Bis die Kälte wieder die Oberhand gewinnt und 3/4 von uns (Joe, Radim und ich) zum Apres-Ski in den ‚Mangy Moose Saloon‘ wechseln.

    Auf dem Wege dahin, begegnen wir dem Moose persönlich, wie er gemütlich die Treppe herunter-schlendert. Insofern war’s wohl so kalt, dass Mann und Moose einkehren mussten.

    14. Februar

    Ach, wie schön kann Valentinstag sein – mit soo viel Herz und Blumen!

    Über Nacht hat es viel geschneit! Und ist 20 Grad wärmer geworden. Beides gute Nachrichten. Ab auf die Piste!

    Panorama von der Basis-Plaza:

    Abends einen Abstecher in die Stadt Jackson …

    Dieses Angebot haben wir aber nicht ausgenutzt – wir haben niemand im Schnapsladen ‚abgegeben‘. Statt dessen, sind wir alle in eine Wein-/Tappas-Bar eingekehrt.

    15. Februar

    Für Radim und mich gab’s noch einen halben Tag auf der Piste, immer noch mit schönstem Schnee. Allerdings sehr voll, da das ‚President’s Weekend‘ begann (Nationaler Feiertag – nicht erst seit diesem Jahr!)

    Hier noch zwei Suchbilder für Linus: Siehst Du den Adler?

    Dieser hier ist übrigens kein Adler (aber dafür konnte ich ihn/sie besser photographieren):

    Und dann die Rückfahrt nach Park City – von ca. 14:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr.

    Und so sah dann unser Auto von aussen aus:

  • Big Sky Tag 3

    Big Sky Tag 3

    11. Feb 2025.

    Ein Tag mit Sonnenschein. Aber wieder gibt es nur wenige Photos. Denn es war sch…kalt, minus 25°C heute morgen.

    Big Sky, Explorer

    Erster Lift. Langsam aber ohne Wind

    Trotzdem hat Radim sich artig ein-ge-stretched ….

    Tagesziel: bis zum Tagesende wollen wir alle Lifte des Gebiets einmal gefahren sein (also alle öffentlichen. Denn es gibt noch etliche, die nur für ausgewählte Gäste da sind und zu privaten Clubs / Ressorts gehören).

  • Big Sky, Montana

    Big Sky Montana

    9/10/11. Februar: Wir haben 3 Tage Zeit, um das Gebiet zu erkunden. Es ist sehr kalt – minus 10° bis -25°C (!) und meistens bedeckt, zumindest am ersten Tag, am zweiten kommt mittags kurz die Sonne heraus und gibt uns den Blick auf den Lone Peak frei, auf den auch eine Gondel geht – allerdings nicht in unserem Skipass eingeschlossen.

    Morgens müssen wir von unserer Unterkunft ca. 6 Meilen bis in das Skigebiet fahren (dazu reicht 1 Auto)

    Man sieht, dass es die letzten Tage doch einigermassen geschneit hat.

    Auf der Piste haben wir kaum Photos gemacht – es ist einfach zuuuu kalt gewesen. Da will man nicht den Handschuh ausziehen, die kalte Kamera in die Handnehmen oder das Telefon! Schon gar nicht, wenn es dazu noch schlechte Sichtverhältnisse sind.

    Der Schnee ist so kalt, dass die Snowboards recht langsam fahren (gefühlt). Wahrscheinlich das falsche Wachs. Oder so …

    Sonnenunteruntergang, 10. Feb. 2025

  • Deer Valley Resort

    Deer Valley Resort

    6. Feb. 2025: Das Edel-Skigebiet in Park City. Sprich es gibt ein Park City Resort und ein Deer Valley Resort, direkt nebeneinander. Aber mit verschiedenen Besitzern und dem Grundsatz, dass Snowboarder in Deer Valley verboten sind.

    So fahren wir eben Telemark Ski, wie unser Freund Joe.

    Mit viel Respekt vor dem Telemarking gehen wir auf die Piste. Wenige Stürze und das halbe Gebiet abgefahren, aber wir bleiben Anfänger! Echt anstrengend!

    .. und ab morgen werden wir wieder auf unsere Snowboards zurückgreifen …

  • Einfahren in Zermatt

    Einfahren in Zermatt

    Am 26. Dezember sind wir schon mal nach Zermatt um den Ikonpass zu „testen“. Hat geklappt, easy eine Tageskarte erhalten, ohne irgendwelche Kosten oder Umstände! Ein super Tag!

    Ein Super Tag mit eher wenigen Leuten auf der Piste, nur die Züge waren voll!